"Würden alle Menschen so leben wie wir Franzosen, bräuchten wir drei Planeten, und würden alle wie die Amerikaner leben, bräuchten wir sechs," sagt der Pariser Ökonom und Professor Serge Latouche. Die Erde leidet immer mehr, doch die Menschen ändern nichts an ihrem Verhalten. Raubbau, Pestizide und Herbizide haben in der konventionellen Landwirtschaft Hochkonjunktur. Auch vor Pflanzen und Lebewesen macht die Wissenschaft keinen Halt. Genmanipulationen sind inzwischen zur Normalität geworden. Coline Serreau will die Menschen mit ihrem Film "Good Food - Bad Food" (Kinostart: 20.01) wachrütteln. Das, was für selbstverständlich gehalten wird, soll hinterfragt werden, und die Mechanismen von Sozial- und Wirtschaftsordnung sollen überdacht werden. Verschiedene internationale Umweltaktivisten und -aktivistinnen mahnen im Film die ökologischen Fehler in der Welt an und warnen vor deren Konsequenzen. Sie rufen zu mehr Verantwortung und Rücksichtnahme auf. Auch Greenpeace unterstützt diese Mission.
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