Scarlett Johansson nimmt Regisseur Woody Allen in Schutz

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Scarlett Johansson nimmt Regisseur Woody Allen in Schutz

Scarlett Johansson hat den Regisseur Woody Allen erneut in Schutz genommen. Dem 83-Jährigen wird vorgeworfen, seine frühere Stieftochter Dylan Farrow sexuell missbraucht zu haben. "Ich liebe Woody und ich glaube ihm", hält Johansson in einem neuen Interview mit dem "Hollywood Reporter" fest.

Lange Zeit galt sie als inoffizielle Muse von Woody Allen, nun hat Hollywood-Star Scarlett Johansson (34, "Scoop") den Regisseur in einem Interview verteidigt. Gegen den 83-Jährigen stehen seit vielen Jahren Missbrauchsvorwürfe im Raum.

Drei Filme drehte Johansson bislang mit Allen, "Match Point", "Scoop" und "Vicky Cristina Barcelona". Dabei entwickelte sich offenbar eine innige Beziehung zwischen den beiden. "Ich liebe Woody", erklärt Johansson gegenüber dem "Hollywood Reporter" nun.

Johansson: "Ich glaube Woody Allen"

"Wir sehen uns wann auch immer es geht", sagt die Schauspielerin weiter. Auch über die Missbrauchsvorwürfe, die seine Ex-Stieftochter Dylan Farrow (74) gegen ihn vorgebracht hat, habe sie mit dem 83-jährigen Filmemacher gesprochen. "Er hat mir gegenüber beteuert, dass er unschuldig ist. Und ich glaube ihm", hält die 34-Jährige fest.

#MeToo: Ganz oder gar nicht?

Neu sind die Vorwürfe gegen Allen nicht, bereits 1993 brachte seine Ex-Frau Mia Farrow die Anschuldigungen gegen ihn vor. Allen soll Farrows Tochter Dylan (34) sexuell missbraucht haben, als diese acht Jahre alt war.

Farrows Sohn Ronan (31) hat diese Vorwürfe ebenfalls bestätigt und versucht seit vielen Jahren die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren. Es war Ronan Farrows investigative Recherche, die den Missbrauchsskandal um Hollywood-Boss Harvey Weinstein (67) ans Licht brachte und somit den Grundstein für #MeToo sowie die "Times Up"-Initiative legte.

Als eine der ersten Unterzeichnerinnen dieser Initiative hat sich Johansson vermehrt gegen den Missbrauch von Macht und für eine Abrechnung mit den Verantwortlichen ausgesprochen, etwa in ihrer Rede beim Women's March on Washington im Januar 2017.

Dass sie sich nun öffentlich auf die Seite eines Mannes stellt, gegen den Missbrauchsvorwürfe im Raum stehen, dürfte deshalb für einiges Stirnrunzeln sorgen.


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