Jetzt auch noch eine Explosion: Pleiten, Pech und Pannen bei „Bond 25“

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Jetzt auch noch eine Explosion: Pleiten, Pech und Pannen bei "Bond 25"

Vom Kinostart ist "Bond 25" noch meilenweit entfernt, dennoch ist es jetzt schon der schwierigste Einsatz für den scheidenden Daniel Craig alias 007.

Stirb an einem anderen Kinotag

Für "Bond"-Schurken eine verlängerte Gnadenfrist, für Filmfans ein Geduldspiel: Lange ist es her, dass der geplante Starttermin für "Bond 25" der 25. Oktober 2019 war. Seither haben diverse Probleme dazu geführt, dass 007 in geheimer Wartestellung ausharren muss. Denn auch der zweite Termin, der auf den 14. Februar 2020 als weltweiter Kinostart gelegt wurde, ist inzwischen wieder Geschichte. Der bislang noch nicht nach hinten korrigierte, aktuelle Stand ist, dass Craig am 8. April letztmals in den Dienst ihrer Majestät treten wird. Ob das nach den neuesten Pannen aber auch so bleiben wird?

Man dreht nur zweimal

Die erste Verspätung um fast vier Monate wurde notwendig, als Danny Boyle (62) überraschend als Regisseur zurücktrat. Unüberbrückbare Differenzen, sonst gerne bei Scheidungen von Hollywood-Pärchen genannt, sollen zwischen Boyle und den Produzenten bezüglich des Schicksals von Bond bestanden haben. Der durchaus mutige Ersatz: Cary Fukunaga (41), seines Zeichens der Erfinder der Serie "True Detective", wird die Geschicke des Agenten lenken. In der offiziellen "Bond"-Reihe, die vom britischen Studio Eon produziert wird, ist er der erste US-Amerikaner überhaupt auf dem Regiestuhl.

Nach diesem Wechsel stellte sich heraus, dass ausgerechnet das Skript der ärgste Widersacher des Geheimagenten war. Also wurde ein Mann namens Scott Z. Burns engagiert. Der Drehbuchautor gilt in der Traumfabrik als fähiger "Skript-Doktor", das beste aller Zeichen ist es aber dennoch nicht, wenn auf seine Dienste zurückgegriffen werden muss.

Im Angesicht des Todes

Zugegeben, um sein Leben musste Daniel Craig am Set von "Bond 25" noch nicht bangen. Zuletzt musste er aber realisieren, dass ein 51-jähriger Mann nicht mehr unverwundbar ist. Bei einer Actionszene während eines Drehs auf Jamaika rutschte der Mime aus und verletzte sich so stark an seinem Knöchel, dass er sich sogar unters Messer legen musste. Die Folge ist eine zweiwöchige Zwangspause, die den Drehplan erneut durcheinander rühren und schütteln dürfte. Auch wenn das Studio bereits versprach, dass der Starttermin am 8. April 2020 davon nicht beeinträchtigt sein soll.

Feuerball

Der neueste Schock: Eine "kontrollierte Explosion". So wurde der Knall jedenfalls auf dem offiziellen Twitter-Account des Films bezeichnet, der Stand jetzt noch immer keinen Namen außer des Arbeitstitels "Shatterhand" trägt. Die Tatsache, dass bei dem Stunt die Pinewood Studios beschädigt wurden und ein Crew-Mitglied "leichte Verletzungen" davontrug, sprechen aber dafür, dass die "kontrollierte Explosion" etwas außer Kontrolle geriet. Ein Quantum Trost für die Fans: Auch der jüngste Unfall dürfte keine Auswirkungen auf den angepeilten Kinostart im April 2020 haben.


Bildrechte: Universal Pictures

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