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		<title>11 Freundinnen</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 17:30:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Movie-Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="teleschau-image-teaser-kritik"><a href="/11-freundinnen/" title="11 Freundinnen"><img src="http://www.movie-magazin.de/wp-content/uploads/2013/05/11-freundinnen-274109.jpg" title="11 Freundinnen" alt="Bild" class="teleschau-image-kritik" /></a></div>Endlich mal im Scheinwerferkegel: die Damen des WM-Kaders von Silvia Neid. Eine Nachberichterstattung zum Turnier von 2011.<br /><br />]]></description>
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<div class="copyright">&copy; NFP / Pandora &#8211; Engelhard</div>
</div>
<p>Da haben zwei gute Dinge zusammengefunden: ein erfolgreiches Team von Fußballerinnen und eine Filmemacherin mit dem besonderen Blick. Die Koreanerin Sung-Hyung Cho ist in der Lage, Mikrokosmen so auszuleuchten, dass man Neues entdeckt. So war das bei ihrer zum Kultfilm avancierten Dokumentation &#8220;Full Metal Village&#8221; über das Wacken-Festival. Nun hat die Filmemacherin Stars vor der Linse, die vielleicht gar keine sein wollen: &#8220;11 Freundinnen&#8221; präsentiert die Vorbereitungen des Frauen-Nationalteams auf die Fußball-WM im eigenen Land. Der erwartete Erfolg, wir erinnern uns dunkel, wollte sich 2011 nicht einstellen.</p>
<p>Frauenfußballerinnen ticken durchaus ein wenig anders als ihre männlichen Kollegen, die Sönke Wortmann im gefeierten &#8220;Sommermärchen&#8221; festgehalten hat. Manche der Damen scheinen direkter und weniger formbar. So macht Torfrau Nadine Angerer unmissverständlich klar, dass sie sich nicht mit einem seltsamen Strohhut für ein Fotoshooting dekorieren lässt. Ist das nun cool oder zickig? Die Kamera wendet sich den einzelnen Spielerinnen zu, lässt sie erzählen, zeigt sie an ihrem Arbeitsplatz oder auf ihrem Bett.</p>
<p>In dieser Phase, im Winter vor dem Turnier, ist Sung-Hyung Cho dicht dran an den Spielerinnen, deren Interviews einen deutlich höheren Unterhaltungswert haben als die ihrer meisten männlichen Kollegen. Die haben dafür einen anderen Vorteil: Schweinsteiger, Hummels und Co. kennen das Scheinwerferlicht. Die Frauennationalmannschaft musste sich 2011 erst einmal daran gewöhnen. </p>
<p>Mit dem Beginn der WM-Spiele verliert der Film das Interesse an den einzelnen Spielerinnen. Nun ist es die Mannschaft, die Einheit, die zählt. Die Kamera fliegt nur noch wie ein Helikopter über den Platz, Sung-Hyung Cho schaut sich das Geschehen von oben an. Man spürt den Druck, den die Fußballerinnen empfinden müssen: Sonst erkämpften sie sich von den Massenmedien weitestgehend unbeobachtet den Platz oben auf den Podesten. Doch plötzlich, da alle Augen auf sie gerichtet sind, will es nicht recht gelingen. </p>
<p>Die WM verlief nicht wie geplant, und analog scheint der Film nicht der, den die Regisseurin machen wollte. Warum zum Beispiel kommt Birgit Prinz, eigentlich Dreh- und Angelpunkt der Mannschaft, überhaupt nicht vor? Gespräche mit ihr fehlen komplett, und dem Zuschauer fehlt die Erklärung, warum sie ausgespart werden wollte. Hier ein bisschen Small Talk über Lira Bajramajs Nagellack, dort ein wenig Physiotherapie mit Uschi Holl &#8211; das ist zu wenig. </p>
<p>Fast ist man versucht, das Gleiche zu sagen, wie damals bei der WM: Man hatte sich mehr erwartet. Der Film entstand mit Unterstützung des DFB und der FIFA, und er wäre, unabhängig vom Abschneiden der Mannschaft von Silvia Neid, eine Möglichkeit gewesen, bei einem großen Publikum zu punkten. Nicht aber, wenn der Film mit einer Verzögerung von zwei Jahren in die Kinos kommt und sich dann ebenso verunsichert präsentiert wie die Spielerinnen nach ihrer Niederlage gegen Japan. So bleibt es wohl dabei, dass mutmaßlich nur einer von 500 sagen kann, welcher Bundesliga-Verein aus Niedersachsen in diesem Jahr die Chance auf das Triple hat. Beim Herrenfußball kam man an derselben Information in dieser Saison schwer vorbei.</p>
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		<title>Jeder hat einen Plan</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 17:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Movie-Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="teleschau-image-teaser-kritik"><a href="/jeder-hat-einen-plan/" title="Jeder hat einen Plan"><img src="http://www.movie-magazin.de/wp-content/uploads/2013/05/jeder-hat-einen-plan-274093.jpg" title="Jeder hat einen Plan" alt="Bild" class="teleschau-image-kritik" /></a></div>Die argentinische Regisseurin Ana Piterbarg erzählt in ihrem Kinodebüt vom Spiel mit Identitäten. "Herr der Ringe"-Star Viggo Mortensen brilliert in dem düsteren, philosophierenden Drama in einer Doppelrolle.<br /><br />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="teleschau-image-container"><a href="/jeder-hat-einen-plan/" title="Jeder hat einen Plan"><a href="http://www.movie-magazin.de/jeder-hat-einen-plan"><img src="http://www.movie-magazin.de/wp-content/uploads/2013/05/jeder-hat-einen-plan-274093.jpg" title="Jeder hat einen Plan" alt="Bild" class="teleschau-image-kritik" /></a></a>
<div class="copyright">&copy; 2013 Twentieth Century Fox</div>
</div>
<p>Einmal ein Anderer sein. Der eigenen, vielleicht unglücklichen Existenz zu entkommen &#8211; wer hätte nicht schon daran gedacht? Ein Neuanfang ist verführerisch, ihm immanent ist immer auch die Hoffnung, dem Leben, diesem einen, doch noch irgendwie Sinn verleihen zu können. Jenes Leben zu führen, von dem wir insgeheim träumen. Für Filmemacher ist das ein spannender, existenzialistischer Plot, und das Spiel mit Identitäten lässt sich filmisch herrlich bearbeiten. Die Argentinierin Ana Piterbarg hat sich in ihrem Kinodebüt &#8220;Jeder hat einen Plan&#8221; daran versucht.</p>
<p>Auch in Agustin (Viggo Mortensen) wohnt diese Sehnsucht nach einem anderen Leben. Dabei hat er eigentlich viel erreicht: Er arbeitet als Kinderarzt in Buenos Aires; seine hübsche, tatkräftige Frau Claudia (Soledad Villamil) freut sich, endlich das ersehnte Kind adoptieren zu können. Doch der bevorstehende Familienzuwachs sorgt für fatale Spannungen &#8211; es ist das Ende einer ungleichen Beziehung. </p>
<p>Im wilden, sumpfigen Tigre-Delta lebt Agustins Zwillingsbruder Pedro (Viggo Mortensen). Ein Imker auf Abwegen, wenn man so will, der mit seinem kriminellen Freund aus Kindheitstagen, Adrian (Daniel Fanego), krumme Dinger dreht, um seine Finanzen aufzubessern. Pedro hat Lungenkrebs, er wird nicht mehr lange leben. Also beschließt er, seinen Bruder Agustin aufzusuchen. Er soll ihm helfen zu sterben. Agustin ersäuft Pedro in der Badewanne &#8211; die Gelegenheit war günstig. Und Agustin packt sie mit überraschender Entschlossenheit am Schopf. Diesmal zaudert er nicht, er wird seine bürgerliche Existenz verlassen, um aufzubrechen in Pedros zwielichtiges Leben, gelebt am Ort ihrer gemeinsamen Kindheit. </p>
<p>Agustin, der heimliche Heimkehrer, ahnt allerdings nicht, in welchen Schwierigkeiten Pedro steckt. Dass sein Bruder beteiligt war an einer unheilvollen Entführung und als potentieller Mörder im Visier der Ermittler ist. Ausgerechnet der scheue, feige Agustin taucht ein in ein ärmliches Milieu voller Gewalt. Der kühne Neubeginn erweist sich als äußerst brutal. Allein die Beziehung zu Pedros Angestellter Rosa (Sofia Gala Castiglione), die bald kapiert, dass dieser Pedro nicht der alte ist, sorgt für leise Hoffnung in diesem düsteren Drama. </p>
<p>Der Kinoerstling der Regisseurin Ana Piterbarg, die bisher vor allem für Telenovelas hinter der Kamera stand, ist eine ambitionierte Charakter-Studie. Der Fokus liegt immer auf den Figuren: Was treibt sie an? Welche Sehnsüchte haben sie? Wie sind sie zu dem geworden, was sie sind? Hat tatsächlich jeder einen Plan? Es ist kein Zufall, dass Pedro Imker ist, denn der Bienenstock muss als Parabel herhalten: Von den Bienen, so erklärt, Rosa, könne man lernen: Im Bienenstock hat jeder seine Aufgabe; jede Biene weiß, wo sie hingehört. Es ist ein simpler, animalischer Pragmatismus, der für das menschliche Leben nicht gelten kann. Die bemühte Metapher des Bienenstocks wirkt allzu gewollt. Die Handlung versumpft in einer ständigen Meditation über das menschliche (Getrieben-)Sein, diese ewige Haltlosigkeit, die Affinität zu Gewalt. Darauf hätte man getrost verzichten können. </p>
<p>Die Schauspieler hingegen sind hervorragend. Hauptdarsteller Viggo Mortensen, der in Argentinien aufgewachsen ist, spielt seine Doppelrolle mit Bravour: den depressiven Zauderer ebenso wie den kriminellen, lakonischen Lebenskünstler. Brillant ist auch die junge Sofia Gala Castiglione, die dem Mädchen Rosa, das davon träumt, Gutes zu tun, eine bemerkenswerte Sensibilität und Ausstrahlung verleiht. </p>
<p>Letztlich ist &#8220;Jeder hat einen Plan&#8221; Krimi, Liebesgeschichte und existenzielles Rollentausch-Drama in einem. Ein atmosphärisch durchaus dichter Film, dessen Stimmungen überzeugen, weil er dadurch von Anfang an ein Klima der Beklemmung auslöst. Das macht ihn über weite Teile spannend. Seinen hohen Anspruch kann er aber nicht einlösen.</p>
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		<title>Freier Fall</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 16:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Movie-Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="teleschau-image-teaser-kritik"><a href="/freier-fall/" title="Freier Fall"><img src="http://www.movie-magazin.de/wp-content/uploads/2013/05/freier-fall-274091.jpg" title="Freier Fall" alt="Bild" class="teleschau-image-kritik" /></a></div>Plötzlich liebt er einen Mann. Das junge Drama "Freier Fall" zeigt die Zerrissenheit, wenn nichts mehr nach Plan läuft, weil Gefühle da sind, die das Gewohnte zerstören ...<br /><br />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="teleschau-image-container"><a href="/freier-fall/" title="Freier Fall"><a href="http://www.movie-magazin.de/freier-fall"><img src="http://www.movie-magazin.de/wp-content/uploads/2013/05/freier-fall-274091.jpg" title="Freier Fall" alt="Bild" class="teleschau-image-kritik" /></a></a>
<div class="copyright">&copy; Salzgeber</div>
</div>
<p>Immer dann, wenn es in unserer Gesellschaft besonders männlich zugeht, wird eine Sache schwierig: Homosexualität. Fußball ist dafür wohl das prominenteste Beispiel, aber längst nicht das einzige. &#8220;Freier Fall&#8221; von Stephan Lacant spielt im Polizeimilieu. Dies ist eigentlich kein Film über die Liebe zwischen zwei Männern, sondern ein Dokument, wie viele Schwierigkeiten es mit sich bringt, wenn man die &#8220;falschen&#8221; Gefühle entwickelt. Mit den Schauspielern Max Riemelt, Hanno Koffler und Katharina Schüttler ist der Eröffnungsfilm der Perspektive Deutsches Kino bei der diesjährigen Berlinale hervorragend besetzt.</p>
<p>Die Rollen sind eine Herausforderung, auch für sehr gute Schauspieler. Der von Hanno Koffler gespielte Marc zum Beispiel hatte bisher keinen Grund, seine Heterosexualität in Frage zu stellen. Seine Freundin Bettina (Katharina Schüttler) ist nicht nur super, sondern auch schwanger. Sie gehen aus Vernunftgründen den Weg des geringsten Widerstandes und ziehen in eine Doppelhaushälfte in Spuckweite von Marcs Eltern. </p>
<p>&#8220;Ich kann seinem Vater quasi beim Pinkeln zusehen&#8221;, sagt Bettina und lacht. Sie ist alles andere als launisch, bleibt immer fair und verständnisvoll. Als sie merkt, dass ihr Freund Marc sich von ihr entfernt und sie keine Ahnung hat, warum, geht ihr das an die Substanz, weil sie nicht an ihn rankommt.</p>
<p>Marc hat auf einem Lehrgang Kay (Max Riemelt) kennengelernt. Nicht dass die beiden viel miteinander gesprochen hätten, aber die Anziehung ist nicht wegzudiskutieren. Marc gehört zu den Männern, die generell nicht so viel reden. Weder will er sich eingestehen, dass er diesen Typen wiedersehen möchte, noch will er sich Gedanken darüber machen, ob er schwul ist. Er wird immerhin Vater.</p>
<p>Der Film bewegt sich mit seinem Protagonisten. Der ebenfalls schweigsame Riemelt und die notgedrungen abseits stehende Schüttler umkreisen Koffler. Wie seine Hauptfiguren will auch der Film nichts ausdiskutieren, und so steht Hanno Koffler vor der schweren Aufgabe, sich nicht in Monologen zu ergehen, auf viele Dialoge zu verzichten und dennoch seine Zerrissenheit sichtbar zu machen. Das gelingt dem Theaterschauspieler im Verlauf der Geschichte immer besser. </p>
<p>Regisseur Lacant und sein Autor Karsten Dahlem machen es sich nicht leicht mit &#8220;Freier Fall&#8221;. Sie belassen die Story spröde und schieben ihren Schauspielern wirklich einen harten Brocken Arbeit hin. Es dauert auch eine Weile, bis Koffler in die schwierige Rolle gefunden hat. Doch irgendwann geht der Zuschauer seinen verzweifelten Weg mit &#8211; hin zum einzig möglichen Ende.</p>
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		<title>Fast &amp; Furious 6</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 16:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Movie-Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="teleschau-image-teaser-kritik"><a href="/fast-furious-6/" title="Fast &#38;amp; Furious 6"><img src="http://www.movie-magazin.de/wp-content/uploads/2013/05/fast-amp-furious-6-274029.jpg" title="Fast &#38; Furious 6" alt="Bild" class="teleschau-image-kritik" /></a></div>Wer bremst, hat Angst: Der sechste Teil der "The Fast And The Furious"-Reihe übertreibt mit allem und macht dennoch eine gute Figur.<br /><br />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="teleschau-image-container"><a href="/fast-furious-6/" title="Fast &amp;amp; Furious 6"><a href="http://www.movie-magazin.de/fast-furious-6"><img src="http://www.movie-magazin.de/wp-content/uploads/2013/05/fast-amp-furious-6-274029.jpg" title="Fast &amp; Furious 6" alt="Bild" class="teleschau-image-kritik" /></a></a>
<div class="copyright">&copy; Universal</div>
</div>
<p>Nur &#8220;The Rock&#8221; selbst kann &#8220;The Rock&#8221; wie einen Weichling aussehen lassen: Der Wrestler, der mittlerweile auch wieder auf seinen Geburtsnamen Dwayne Johnson hört, war &#8211; berufsbedingt &#8211; noch nie einer von der leichten Sorte. Doch die Muskelberge, die sich der 41-Jährige mittlerweile antrainierte und -futterte, wirken nur noch übermenschlich. Dafür menschelt sein von ihm gespielter Charakter Luke Hobbs nun etwas mehr als noch in &#8220;Fast &amp; Furious Five&#8221; &#8211; zumindest auf dem Niveau eines reinrassigen Blockbusters. Johnsons Figur des grobschlächtigen FBI-Agenten avancierte zum Publikumsliebling der Fans der Filmreihe. Ein erneuter Einsatz im Nachfolger &#8220;Fast &amp; Furious 6&#8243; schien deshalb auch unabdingbar.</p>
<p>Schnelle Autos, schöne Menschen, schnittige Musik: Es braucht manchmal nicht sehr viel, um das Herz von Actionfans höher schlagen zu lassen. Und doch drohte die &#8220;The Fast And The Furious&#8221;-Reihe ab spätestens dem dritten Output &#8220;The Fast And The Furious: Tokyo Drift&#8221; (2006) in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Das lag vor allem daran, dass vom beliebten Originalcast kein Schauspieler mehr übrig war. Das erkannte auch Regisseur Justin Lin, der nach dem desaströsen Ausflug ins ferne Japan für den Nachfolger &#8220;Fast &amp; Furious &#8211; Neues Modell. Originalteile.&#8221; (2009) die alte Crew wieder zusammentrommelte. Dominic Torettos (Vin Diesel) damalige Freundin Letty (Michelle Rodriguez) fiel damals einem Attentat der mexikanischen Drogenmafia zum Opfer, kehrt aber für den neuen Film auf mysteriöse Weise von den Toten zurück. </p>
<p>Mehrere Monate sind nach dem letzten großen Coup der Bande rund um Dominic Toretto und Brian O&#8217;Connor (Paul Walker) vergangen: In &#8220;Fast &amp; Furious Five&#8221; erleichterten sie ein brasilianisches Kartelloberhaupt um 100 Millionen US-Dollar und leben von dem erbeuteten Geld über den gesamten Globus verstreut. O&#8217;Connor und Torettos Schwester Mia (Jordana Brewster) bekamen gerade ihr erstes Kind, und Onkel Dominic lebt glücklich mit der Polizistin Elena (Elsa Pataky) zusammen. Bis eines Tages Agent Hobbs vor der Tür steht und erzählt, dass Letty noch am Leben sei. Zu allem Überfluss arbeitet sie für Techno-Terrorist Owen Shaw (Luke Evans), der eine Art Superbombe zusammenbauen möchte. Dom und seine Crew lassen sich nicht lange bitten, bei der waghalsigen Verbrecherjagd und Rückholaktion mitzumachen, die sie diesmal nach London führt. </p>
<p>Wer sich auf &#8220;Fast &amp; Furious 6&#8243; einlässt, weiß, was alles kommt: Übertriebene Autoverfolgungsjagden und Stunts, Logiklöcher en masse und noch mehr Action &#8211; diesmal auf der vielleicht längsten Flugzeuglandebahn der Welt. Dennoch empfiehlt es sich nicht, dass Hirn gleich an der Kasse liegen zu lassen, denn die Story schlägt so viele Haken und zweigt so häufig ab, dass eine gute Kenntnis der Teile vier und fünf nicht schaden kann. Im Gesamtkosmos der Filmreihe macht die Europareise eine recht ordentliche Figur, doch das wirklich furiose Finale des Vorgängers kann sie nicht toppen. Denn neben &#8220;The Rock&#8221; wirkt selbst ein Militärflugzeug harmlos.</p>
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		<title>Der Dieb der Worte</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 15:30:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Movie-Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="teleschau-image-teaser-kritik"><a href="/der-dieb-der-worte/" title="Der Dieb der Worte"><img src="http://www.movie-magazin.de/wp-content/uploads/2013/05/der-dieb-der-worte-274031.jpg" title="Der Dieb der Worte" alt="Bild" class="teleschau-image-kritik" /></a></div>Bradley Cooper versucht in "Der Dieb der Worte" weiter davon zu überzeugen, dass er auch ernste Rollen spielen kann ... diesmal allerdings weniger erfolgreich.<br /><br />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="teleschau-image-container"><a href="/der-dieb-der-worte/" title="Der Dieb der Worte"><a href="http://www.movie-magazin.de/der-dieb-der-worte"><img src="http://www.movie-magazin.de/wp-content/uploads/2013/05/der-dieb-der-worte-274031.jpg" title="Der Dieb der Worte" alt="Bild" class="teleschau-image-kritik" /></a></a>
<div class="copyright">&copy; Wild Bunch</div>
</div>
<p>Schon wieder bekommt es Bradley Cooper mit Ernest Hemingway zu tun: Diesmal ist Coopers Filmfigur dem großen amerikanischen Schriftsteller allerdings deutlich wohlgesonnener als im vergangenen Winter noch der manisch-depressive Pat, den Cooper in der Tragikomödie &#8220;Silver Linings&#8221; spielte. Während Pat eine Ausgabe von Hemingways &#8220;In einem andern Land&#8221; schimpfend durchs geschlossene Fenster warf, weil ihm das Ende so missfiel, verfällt nun Rory, Coopers Charakter im aktuellen Film &#8220;Der Dieb der Worte&#8221;, vor einer Hemingway-Gedenktafel kurz in eine ehrfurchtsvolle Starre. Grund zur Schelte hätte jetzt dafür der Zuschauer: Bradley, als Hemingway-Hasser hast du die deutlich bessere Figur gemacht!</p>
<p>Natürlich steht und fällt &#8220;Der Dieb der Worte&#8221; nicht allein mit Bradley Coopers schauspielerischer Leistung. Schließlich ist Cooper im Regiedebüt der &#8220;Tron: Legacy&#8221;-Autoren Brian Klugman und Lee Sternthal nicht der alleinige Hauptdarsteller, geschweige denn der einzige namhafte Schauspieler: Jeremy Irons, Dennis Quaid, Zoë Saldaña, Olivia Wilde und Ben Barnes übernahmen ebenfalls größere Rollen. Doch es ist eben Bradley Cooper, der beweisen muss, dass seine überraschende, oscarnominierte Performance in &#8220;Silver Linings&#8221; nicht nur ein glücklicher Ausrutscher war. Und im Direktvergleich mit Jeremy Irons ist ihm die mimische Unterlegenheit leider allzu deutlich anzusehen.</p>
<p>Coopers Rory Janson versucht sich seit Jahren als Schriftsteller, allerdings ohne nennenswerten Erfolg, wie gesammelte Ablehnungsschreiben in einer Sequenz von Überblenden recht altmodisch illustrieren. Das Blatt wendet sich für ihn erst, als er in einer alten Aktentasche, die ihm seine Frau (Zoë Saldaña) in einem Antiquariat in Paris kaufte, ein altes Manuskript findet. Bewegt von den Worten, die er auf den vergilbten Seiten liest, beginnt Rory, den Roman Buchstabe für Buchstabe abzutippen. Ein ruhiges Gewissen hat er nicht, als sein Agent &#8220;sein&#8221; Werk veröffentlichen will, doch Rory unternimmt auch nichts, um die Sachlage aufzuklären. Erst recht nicht, als das Buch ein Erfolg und Rory zum neuen Star der Literaturszene wird. Doch eines Tages erhält der Dieb der Worte Besuch von einem alten Mann (Jeremy Irons), der erstaunlich viele Hintergrundinformationen zu Rorys gefundener Geschichte kennt.</p>
<p>Die Story vom geklauten Roman erinnert &#8211; welche Ironie &#8211; sehr an &#8220;Lila lila&#8221;, den 2004 veröffentlichten Roman von Martin Suter, beziehungsweise die gleichnamige Kinoadaption von 2009? Reiner Zufall, versichern Klugman und Sternthal, die mit der Arbeit am Skript bereits 1999 begonnen haben wollen. Doch auch wenn man die Geschichte vorher noch nicht gehört hat, lässt sie in der Fassung von Klugman und Sternthal die nötige Spannung vermissen. Die Autoren beginnen zwar mit dem Aufbau eines Spannungsbogens, scheinen aber auf halber Strecke kein Material mehr zu haben, um ihn auch fertigzustellen. </p>
<p>Entschieden sie sich vielleicht deshalb, noch zwei weitere, nicht zwingend notwendige Zeitebenen aufzubauen, auf die zwischendurch immer wieder gewechselt wird? Um von den Schwächen der Kernhandlung abzulenken und ihre Inszenierung etwas weniger altbacken wirken zu lassen? Die eine Nebenhandlung stellt gleich zu Beginn einen dritten Schriftsteller (Dennis Quaid) vor, in dessen Roman Rory und der alte Mann die Hauptfiguren sind. Die andere beschreibt die Vergangenheit des alten Mannes, dessen Frau einst die Aktentasche mit dem verhängnisvollen Manuskript im Zug verlor. Womit man übrigens wieder bei Hemingway wäre: Dem soll es tatsächlich so ergangen sein. Aber das ist eine andere Geschichte.</p>
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		<title>Vierzehn</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 16:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Movie-Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="teleschau-image-teaser-kritik"><a href="/vierzehn/" title="Vierzehn"><img src="http://www.movie-magazin.de/wp-content/uploads/2013/05/vierzehn-274092.jpg" title="Vierzehn" alt="Bild" class="teleschau-image-kritik" /></a></div>Vier blutjunge Mädchen werden ungewollt schwanger. Der Dokumentarfilm "Vierzehn" zeigt abseits jedes Voyeurismus, wie sie damit umgehen.<br /><br />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="teleschau-image-container"><a href="/vierzehn/" title="Vierzehn"><a href="http://www.movie-magazin.de/vierzehn"><img src="http://www.movie-magazin.de/wp-content/uploads/2013/05/vierzehn-274092.jpg" title="Vierzehn" alt="Bild" class="teleschau-image-kritik" /></a></a>
<div class="copyright">&copy; Farbfilm</div>
</div>
<p>Die einschlägigen privaten TV-Sender zeigen sie regelmäßig: Dokus über Teenie-Mütter am Rande der Verzweiflung. Gerne wird der Beitrag reißerisch inszeniert, die blutjungen Mütter oft aus bildungsfernen Milieus rekrutiert. Das führt allerdings eher zur Zementierung von Vorurteilen als zu einer sachlichen Darstellung von Lebensrealitäten. Filmemacherin Cornelia Grünberg geht mit ihrer Dokumentation &#8220;Vierzehn&#8221; vollkommen anders an das heikle Thema heran: Sie wertet nicht, sie urteilt nicht &#8211; sie beobachtet unauffällig und findet dadurch einen echten Zugang zu ihren vier Protagonistinnen, die aus allen sozialen Schichten stammen. Einige kleinere Schwächen muss man Grünbergs gelungenem Film dennoch attestieren.</p>
<p>Laura, Lisa, Steffi und Fabienne haben keinerlei persönliche Berührungspunkte. Doch eine bald unübersehbare Tatsache verbindet die Mädchen, die in allen Ecken Deutschlands leben: Die Teenagerinnen wurden im zarten Alter von 14 Jahren von ihren teils deutlich älteren Freunden schwanger. Schuld am ungeplanten Babyglück ist bei allen eine solide Portion Naivität gepaart mit Schlamperei bei der Verhütung. &#8220;Bei einem Mal passiert schon nichts!&#8221;, das dachte das Quartett und wurde eines Besseren belehrt. </p>
<p>Keine Stimme aus dem Off kommentiert diese und ähnliche Aussagen. Das ist gut so, denn auf diese Weise lässt Grünberg dem Publikum Raum für eine eigene Meinung. Sie konzentriert sich ausschließlich auf die Mädchen &#8211; manchmal etwas zu intensiv, denn die angehenden Väter werden so gut wie gar nicht in ihre Arbeit eingebunden. Wie sie über die Schwangerschaft denken, wie sie ihre Freundinnen erleben, warum sie nicht auf die Einnahme der Pille danach bestanden haben &#8211; all das scheint nicht wichtig. Lediglich der eine oder andere Egotrip der Jungs wird eingeflochten, was manchmal sicherlich ein verzerrtes Bild entstehen lässt.</p>
<p>Umso klarer zeichnet die Filmemacherin ihre Protagonistinnen: Man beobachtet nicht nur, wie die Bäuche wachsen, sondern auch, wie die Persönlichkeiten reifen. Die Mädchen setzen sich anfangs ernsthaft mit der Möglichkeit der Abtreibung auseinander, prüfen ihr Umfeld auf mögliche Hilfestellung und überlegen, wie das Leben mit Kind und Partner aussehen sollte. Auch der Druck von außen, durch Mitschüler oder anfangs überforderte Eltern, geht nicht spurlos an den werdenden Müttern vorbei.</p>
<p>Zum Soundtrack der österreichischen Rockröhre Saint Lu, deren Songs für jede Situation die passende Stimmung transportieren, gehen Laura, Lisa, Fabienne und Steffi mutig ihren Weg. Der wird auch nach der Geburt, die man bei Laura verstörend nah miterleben darf, nicht immer ohne Stolpersteine verlaufen. Doch diese vier außergewöhnlichen Mädchen haben das Zeug dazu, alle Hürden zu meistern.</p>
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		<title>5 Jahre Leben</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 15:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Movie-Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="teleschau-image-teaser-kritik"><a href="/5-jahre-leben/" title="5 Jahre Leben"><img src="http://www.movie-magazin.de/wp-content/uploads/2013/05/5-jahre-leben-274030.jpg" title="5 Jahre Leben" alt="Bild" class="teleschau-image-kritik" /></a></div>Schläge, Schlafentzug und Psychoterror: "5 Jahre Leben" komprimiert Murat Kurnaz' Leiden im US-Gefangenenlager Guantanamo zur aufwühlenden Auseinandersetzung mit einem unmenschlichen System. Mit dem Ende des bestechend realistischen Films verebbt freilich die Schockwirkung.<br /><br />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="teleschau-image-container"><a href="/5-jahre-leben/" title="5 Jahre Leben"><a href="http://www.movie-magazin.de/5-jahre-leben"><img src="http://www.movie-magazin.de/wp-content/uploads/2013/05/5-jahre-leben-274030.jpg" title="5 Jahre Leben" alt="Bild" class="teleschau-image-kritik" /></a></a>
<div class="copyright">&copy; Zorro</div>
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<p>&#8220;5 Jahre Leben&#8221;, ein zeitgeschichtlich-biografischer Polit-Thriller nach den Erlebnissen des Deutsch-Türken Murat Kurnaz, setzt mit traumartigen Bildern eines tänzelnden Boxers und einer flüsternden Männerstimme ein, die sich an den &#8220;allermächtigsten Gott&#8221; wendet. Warum es der Superlativ sein muss, versteht man schnell: Wer als Häftling in Guantanamo über fünf Jahre lang tagtäglich Folter und Qualen ausgesetzt ist, ruft nur noch die allerhöchste Instanz um Hilfe an.</p>
<p>Im Jahre 2002, ein Tag wie jeder andere im US-Gefangenenlager auf Kuba: Der gerade in orangefarbenem Overall und Ketten eingetroffene Murat Kurnaz (Sascha Alexander Gersak) begeht den Fehler, die zusammengerollte Decke in seinem Käfig zu berühren &#8211; die Wärter prügeln mit Knüppeln auf ihn ein. Die Lagerrealität ist brutal und absurd zugleich. Zur Hölle machen die Haft neben der Gewalt die unerträglichen Demütigungen, der Schlafentzug &#8211; und die Verhöre.</p>
<p>Eine undurchsichtige Rolle spielt dabei der amerikanische Justizbeamte Gail Holford (Ben Miles). Er behauptet, er könne Murat freibekommen. Der junge Mann fasst Vertrauen und erzählt ihm in den Befragungen von seiner Jugend in Bremen, seiner Suche nach Orientierung im Islam, seiner Reise nach Pakistan, wo er von der Polizei nach den Anschlägen vom 11. September 2001 als angeblicher Terrorist an die Amerikaner verkauft wurde. Murat hofft auf seine Entlassung, wenn er Holford davon überzeugen kann, dass er nichts mit islamistischem Terrorismus zu tun hat. Doch er sieht sich wachsendem psychischem und physischem Druck ausgesetzt, bis zur totalen Erschöpfung und fast völligen Verzweiflung.</p>
<p>Wenn der Film-Kurnaz Zwiesprache mit Gott hält, betet man unwillkürlich mit. So tief steckt man in der Haut des Ohnmächtigen und wünscht sich von Holford Rettung. Die eindringliche Regie des Langfilm-Debütanten Stefan Schaller, die nahezu aufopferungsvolle Darbietung des Hauptdarstellers Gersak und die atmosphärisch präzise wirkende Guantanamo-Rekonstruktion in den Studios von Babelsberg erlauben keinen Millimeter Distanz zum Geschehen. </p>
<p>Doch die perfiden Inquisitionen als Leitfaden der Erzählung zu nehmen, führt zu zwiespältigen Ergebnissen. Einerseits wird unmittelbar die Unberechenbarkeit und Willkür eines menschenverachtenden Systems erfahrbar. Holford steht dabei für einen Typus, nicht für eine bestimmte Person. Der Film verdichtet Kurnaz&#8217; Bericht und ergänzt ihn mit anderen Quellen über Guantanamo.</p>
<p>Andererseits nehmen die Verhöre und ihre Schrecken den Charakter einer geradezu göttlichen Prüfung an. Irgendwann liegt Gersak märtyrergleich mit ausgebreiteten Armen und hervortretenden Rippen in einer weißen Isolationszelle. Der Film steuert auf eine konventionelle dramaturgische Abrundung mit religiösem Beiklang zu, die ihm viel von seiner Wucht nimmt. </p>
<p>Den Heimweg legt man darum ohne Grauen im Kopf zurück. Aber mit der Gewissheit, ein aufwühlendes Kinoerlebnis durchlitten und ein aufrüttelndes Plädoyer gegen jede Form menschlicher Entwürdigung gesehen zu haben. Kritische ehemalige US-Soldaten wirkten daran in den Wärterrollen mit. &#8220;5 Jahre Leben&#8221; empfiehlt sich als deutsche Eingabe für den Auslandsoscar. Denn dazu, dass Guantanamo endlich geschlossen wird, kann es wohl nicht genug Anstöße geben.</p>
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		<title>Cate Blanchett dreht Verschwörungs-Thriller</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 14:20:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<div class="teleschau-image-teaser"><a href="/cate-blanchett-dreht-verschworungs-thriller/" title="Cate Blanchett dreht Verschwörungs-Thriller"><img src="http://www.movie-magazin.de/wp-content/uploads/2013/05/cate-blanchett-dreht-verschw-rungs-thriller-274529.jpg" title="Cate Blanchett dreht Verschwörungs-Thriller" alt="Bild" class="teleschau-image" /></a></div>Aus Mittelerde zurück auf den Boden der Tatsachen: Cate Blanchett ("Der Hobbit - Eine unerwartete Reise") wird im Thriller "Blackbird" die  ...<br /><br />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="teleschau-image-container"><a href="/cate-blanchett-dreht-verschworungs-thriller/" title="Cate Blanchett dreht Verschwörungs-Thriller"><a href="http://www.movie-magazin.de/cate-blanchett-dreht-verschworungs-thriller"><img src="http://www.movie-magazin.de/wp-content/uploads/2013/05/cate-blanchett-dreht-verschw-rungs-thriller-274529.jpg" title="Cate Blanchett dreht Verschwörungs-Thriller" alt="Bild" class="teleschau-image" /></a></a>
<div class="copyright">&copy; 2012 Warner Bros. Ent. &amp; Metro-Goldwyn-Mayer Pictures</div>
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<p>Aus Mittelerde zurück auf den Boden der Tatsachen: Cate Blanchett (&#8220;Der Hobbit &#8211; Eine unerwartete Reise&#8221;) wird im Thriller &#8220;Blackbird&#8221; die weibliche Hauptrolle spielen. Der Film, der unter der Regie von David Mamet (&#8220;Redbelt&#8221;) entsteht, beleuchtet die Verschwörungstheorien rund um die Ermordung John F. Kennedys. Blanchett verkörpert eine junge Frau namens Janet, die zum Begräbnis ihres Großvaters nach Los Angeles reist. Dort entdeckt sie, dass der Special-Effects-Experte ein Doppelleben führte und für den US-Geheimdienst arbeitete. Je mehr Geheimnisse Janet aufdeckt, desto gefährlicher wird es für sie. Wann die Dreharbeiten beginnen, ist noch unklar. Als Drehort wurde Sydney ausgewählt.</p>
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		<title>Will Smith wird Western-Held</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 15:40:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<div class="teleschau-image-teaser"><a href="/will-smith-wird-western-held/" title="Will Smith wird Western-Held"><img src="http://www.movie-magazin.de/wp-content/uploads/2013/05/will-smith-wird-western-held-274490.jpg" title="Will Smith wird Western-Held" alt="Bild" class="teleschau-image" /></a></div>Erste Erfahrungen als Western-Held sammelte Will Smith in der Action-Komödie "Wild Wild West" (1999). Nun soll er laut "The Wrap" in einem  ...<br /><br />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="teleschau-image-container"><a href="/will-smith-wird-western-held/" title="Will Smith wird Western-Held"><a href="http://www.movie-magazin.de/will-smith-wird-western-held"><img src="http://www.movie-magazin.de/wp-content/uploads/2013/05/will-smith-wird-western-held-274490.jpg" title="Will Smith wird Western-Held" alt="Bild" class="teleschau-image" /></a></a>
<div class="copyright">&copy; Warner</div>
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<p>Erste Erfahrungen als Western-Held sammelte Will Smith in der Action-Komödie &#8220;Wild Wild West&#8221; (1999). Nun soll er laut &#8220;The Wrap&#8221; in einem Remake des Sam-Peckinpah-Klassikers &#8220;The Wild Bunch &#8211; Sie kannten kein Gesetz&#8221; (1969) die Hauptrolle übernehmen. Im Gegensatz zum Orignal, das um die Wende zum 20. Jahrhundert spielt, ist die Story im Hier und Jetzt angesiedelt und handelt von einem in Ungnade gefallenen Agenten der US-Drogenbehörde, der einen mexikanischen Drogenhändler dingfest machen soll. Wer Regie führen wird, ist ebensowenig klar wie die Besetzung von Smiths Helfern. 1969 führten William Holden, Ernest Borgnine, Warren Oates, Jaime Sánchez und Ben Johnson als gealterte Gangster einen letzten Coup an der texanischen Grenze durch &#8211; verfolgt von Robert Ryan als ehemaligem Komplizen und Gesetzeshüter.</p>
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		<title>Das Märchen von der Prinzessin, die unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 15:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<div class="teleschau-image-teaser-kritik"><a href="/das-marchen-von-der-prinzessin-die-unbedingt-in-einem-marchen-vorkommen-wollte/" title="Das Märchen von der Prinzessin, die unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte"><img src="http://www.movie-magazin.de/wp-content/uploads/2013/05/das-m-rchen-von-der-prinzessin-die-unbedingt-in-einem-m-rchen-vorkommen-wollte-274096.jpg" title="Das Märchen von der Prinzessin, die unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte" alt="Bild" class="teleschau-image-kritik" /></a></div>HFF-Absolvent Steffen Zacke hat das Kinderbuch "Das Märchen von der Prinzessin, die unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte" verfilmt. Mit bedingtem Erfolg.<br /><br />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="teleschau-image-container"><a href="/das-marchen-von-der-prinzessin-die-unbedingt-in-einem-marchen-vorkommen-wollte/" title="Das Märchen von der Prinzessin, die unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte"><a href="http://www.movie-magazin.de/das-marchen-von-der-prinzessin-die-unbedingt-in-einem-marchen-vorkommen-wollte"><img src="http://www.movie-magazin.de/wp-content/uploads/2013/05/das-m-rchen-von-der-prinzessin-die-unbedingt-in-einem-m-rchen-vorkommen-wollte-274096.jpg" title="Das Märchen von der Prinzessin, die unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte" alt="Bild" class="teleschau-image-kritik" /></a></a>
<div class="copyright">&copy; Summiteer</div>
</div>
<p>In seinem ersten Kinofilm &#8220;Das Märchen von der Prinzessin, die unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte&#8221; mischt Regisseur Steffen Zacke vermeintlich unfehlbar richtige Zutaten für einen erfolgreichen Kinderfilm zusammen: Man nehme also zunächst eine originelle Buchvorlage, in dem Fall von Susanne Straßer, in der es um wichtige Themen wie Freundschaft, Familienbande und Eigenliebe geht. Dann orientiere man sich bei den Kostümen, der Ausstattung und dem Produktionsdesign an überaus erfolgreichen DEFA-Filmen wie &#8220;Drei Haselnüsse für Aschenbrödel&#8221;. Den hübsch altmodisch linear erzählten Film garniere man dann noch am Ende mit dem bedeutungsschwangeren Schlusssong &#8220;So wie Du bist&#8221; von Maite Kelly &#8211; fertig ist der zauberhafte, gelungene Kinderfilm. Wenn es doch so einfach wäre.</p>
<p>Einfach ist das Leben auch nicht für die tollpatschige und naturverbundene Prinzessin Clara, die von der recht hölzern wirkenden Hanna Merki gespielt wird. Ihre perfekte Schwester (Jasmin Mairhofer), die sich wie eine richtige Prinzessin benimmt, verpetzt sie ständig bei ihrem strengen Vater (Oliver Karbus), der äußerst unzufrieden mit der jüngeren Tochter ist. Nicht einmal Claras Bild hängt ordnungsgemäß in der Ahnengalerie, sondern dümpelt in einer dunklen Ecke auf dem Boden herum. Doch eines Tages findet die unglückliche Prinzessin ein altes Märchenbuch und beschließt, alles daran zu setzen, es den Heldinnen darin gleichzutun.</p>
<p>Dadurch hofft sie von ihrer Familie endlich die Anerkennung zu erhalten, nach der sie sich so sehr verzehrt. Doch das ganze Grimm&#8217;sche Froschgeküsse, Vom-Wolf-fressen-Lassen, Schuh-Verlieren und Haare-aus-dem-Fenster-Hängen geht trotz tatkräftiger Unterstützung von Hofnarr Michel &#8211; überzeugend gespielt von Michael Kranz (&#8220;Das weiße Band&#8221;) &#8211; gründlich in die Hose. Die Kluft zwischen Clara und ihrer überkorrekten, königlichen Familie wächst.</p>
<p>Das klingt eigentlich ganz vielversprechend, doch der geneigte Zuschauer wird arg enttäuscht: Leider ist der Märchenfilm sehr verkrampft inzeniert und bereitet auch dramaturgisch wenig Freude. Selbst die ganz hübsch gemeinten, sehr einfach animierten Sequenzen, in denen die Originalmärchen noch einmal kurz nacherzählt werden, bewahren den erwachsenen Zuschauer kaum davor, in einen nicht ganz 100-jährigen Schlaf zu fallen. Doch zum Glück aller Erziehungsberechtigten ist der Film nur kindgerechte 75 Minuten lang und könnte wegen seiner Unaufgeregtheit und einigen plump klamaukigen Szenen zumindest den allerkleinsten Zuschauern, die zum ersten Mal ins Kino gehen, Freude bereiten.</p>
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